Werdende Eltern betrachten die Einlagerung von Nabelschnurblut als sinnvoll
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Aus einer bundesweiten Online-Befragung, die das Internet-Magazin Rund-ums-Baby.de im Juli durchgeführt hat, geht hervor, dass werdende Eltern die Einlagerung von Nabelschnurblut ihrer Kinder als sinnvoll erachten, da die darin befindlichen Stammzellen imstande sind, Krankheiten zu heilen.
An der im Juli 2009 durchgeführten Umfrage nahmen insgesamt 600 Schwangere teil, die bereits von der Möglichkeit der Einlagerung von Nabelschnurblut wussten. Die Auswertung der Umfrage spricht eine deutliche Sprache, denn 94 Prozent der befragten Frauen betrachten die Stammzellen aus Nabelschnurblut als wertvoll. Die Aufbewahrung erachten dabei 85 Prozent der Umfrageteilnehmer als sinnvoll. Mehr als die Hälfte (58 Prozent) befürwortet die Einlagerung des Nabelschnurbluts, mit der Option, dieses später gegebenenfalls auch spenden zu können. 24 Prozent der Befragten würden das Nabelschnurblut für Familienangehörige, immerhin 15 Prozent sogar für fremde Menschen spenden.
Aus der Umfrage geht zudem die Erkenntnis hervor, dass fast alle Befragten (95 Prozent) sich mittels Internet, Zeitschriften und TV über die Einlagerung von Nabelschnurblut informieren. Das Bedürfnis, ausführlicher über die Thematik von Seiten der Mediziner und der Krankenkassen informiert zu werden, spiegelt sich ebenfalls in der Umfrage wieder. Beinah die Hälfte der befragten angehenden Mütter wünscht sich von ihrem Gynäkologen (45 Prozent) und ihrer Krankenkasse (42 Prozent) ausführlichere Auskünfte.
Wie dringend der Bedarf an mehr Aufklärung und Information ist, zeigt eine weitere Erkenntnis, die bei dieser Umfrage gewonnen werden konnte. Denn noch immer bezweifeln einige der werdende Eltern, dass eine Einlagerung von Nabelschnur über mehrere Jahrzehnte möglich ist. Zudem besteht vereinzelt noch immer die Befürchtung, dass Nabelschnurblut missbräuchlich verwendet werden könnte.
Die Umfrage verdeutlicht daher zum einen, dass die Akzeptanz und die Informationsbereitschaft innerhalb der Bevölkerung, gerade bei werdenden Eltern, gestiegen ist. Zum anderen geht daraus hervor, dass weiterhin großer Aufklärungsbedarf besteht, damit die Einlagerung von Nabelschnurblut als eine Form der Gesundheitsvorsorge erkannt wird.

