Verein zur Förderung der Zelltherapie
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Im März 2008 wurde in Wien mit dem Verein zur Förderung der Zelltherapie eine gemeinnützige Organisation gegründet, die sich zwei Ziele gesetzt hat: Zum einen wollen die Mitglieder des Vereins die Forschung auf dem Gebiet der Stammzelltherapie unterstützen, und zum anderen sollen weitere Fortschritte im Bereich der Stammzellforschung erbracht und Ärzte auf diesem Gebiet fortgebildet werden. Der Verein will auf diese Weise unter anderem die Behandlung von Krebserkrankungen verbessern.
Eine zunehmend wichtiger werdende Rolle spielen die Stammzellen, die aus dem Nabelschnurblut gewonnen werden. Dr. med. Martin H. Imhof ist Vorsitzender des Vereins zur Förderung der Zelltherapie und zugleich der Mediziner, der die Entnahme der Stammzellen aus dem Nabelschnurblut in Österreich etabliert hat. In einem Interview auf einem Expertenportal spricht er unter anderem darüber, wie vor einigen Jahren die Ansätze der Zelltherapie im Bereich der Herzchirurgie ausgesehen haben und was sich seitdem auf diesem Gebiet getan hat. Einen Teil dessen, was er als Aufgabenbereich des Vereins versteht, beschreibt Imhof im Interview mit folgenden Worten: „Der Verein zur Förderung der Zelltherapie hat den Zweck, das Thema in der Öffentlichkeit zu erklären und ins rechte Licht zu rücken.“
Die Stammzellen die aus dem Nabelschnurblut entnommen werden, gewinnen dabei immer mehr an Bedeutung. „Die neuere Forschung geht nun in die Richtung, Zellen zu kultivieren, um daraus Gewebe zu züchten und beispielsweise Herzklappen herzustellen. Aber auf diesem Gebiet befindet sich die Entwicklung noch in einem frühen Stadium.“, erklärt Dr. Imhof einerseits das Potenzial der Stammzellen im Interview. Andererseits verdeutlicht er, dass sich die Forschung noch in den Anfängen befindet und die Etablierung der Stammzelltherapie möglicherweise noch Jahrzehnte dauern könnte. Eine wesentliche Rolle hierbei will der Verein zur Förderung der Zelltherapie in Österreichs spielen.
Den ersten Teil des Interviews mit Dr. med. Martin H. Imhof finden Sie hier.
