Phase II:Vorbereitung
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Der zweite Schritt ist die Vorbereitungsphase: Das Nabelschnurblut wird hier für die spätere Einlagerung präpariert. Zunächst werden aus den der Transportbox beiliegenden Unterlagen die Daten des Kindes und der Mutter entnommen, dokumentiert und in das Computersystem von VITA 34 eingegeben. Zudem wird dem Nabelschnurblut eine ID-Nummer zugeordnet, um Verwechselungen auszuschließen. Danach wird das Gewicht des Nabelschnurblutes bestimmt. Aus dieser Information ergibt sich ein erster Rückschluss über die Menge der im Nabelschnurblut enthaltenen Stammzellen. Daneben dienen diese Daten dazu, die Menge der Kryokonservierungslösung (Gefrierschutzmittel) zu bestimmen, die dem Nabelschnurblut beigefügt werden muss, bevor es eingefroren werden kann. Dieses Gefrierschutzmittel ist notwendig, damit die Zellen während der Einfrierung nicht zerstört werden.
Die eigentliche Präparation des Nabelschnurblutes unterliegt nicht nur strengen hygienischen Vorgaben, sondern folgt einer standardisierten Abfolge: Zunächst wird ein Kryobeutel mit dem Namen des Kindes versehen. Für den weiteren Verlauf wird eine Kryokassette benötigt, in welcher der Blutbeutel sowie die Rückstellröhrchen während der Kryolagerung aufbewahrt werden. Die Kassette selbst besteht aus Aluminium und dient gleichzeitig dem Schutz des gefrorenen Nabelschnurblutbeutels, welches im gefrorenen Zustand vor Beschädigung geschützt werden muss. Die Rückstellröhrchen werden mit dem Namen der Mutter und der ID-Nummer beschriftet. In diese Röhrchen wird in der nächsten Phase eine geringe Menge des Nabelschnurblutes gefüllt. Diese werden zum einen für die späteren Untersuchungen des Nabelschnurblutes benötigt. Zum anderen dienen diese kleineren Röhrchen dazu, dass im Anwendungsfall für die notwendigen Tests nicht das gesamte Nabelschnurblut aufgetaut werden muss.
Das Nabelschnurblut wird schließlich für mindestens 30 Minuten in einem Kühlschrank zwischengelagert und auf eine Temperatur von vier Grad Celsius heruntergekühlt. Abschließend wird alles zusammen durch eine die Räume trennende Materialschleuse in den Reinraum überführt.
Weitere Phasen der Nabelschnurblutentnahme:
Nabelschnurblut: Die Prälaborale Phase
Nabelschnurblut-Annahme: Phase I

