Phase I: Annahme
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Durch ein Fenster im Annahmeraum wird das Nabelschnurblut den Mitarbeitern von VITA 34 übergeben. Im ersten Raum des Labors wird die Nabelschnurbluttransportbox entpackt und es werden die Dokumentationsunterlagen sowie das Nabelschnurblut von der Umverpackung getrennt. Dabei müssen die Labormitarbeiter prüfen, dass alles richtig verpackt worden ist und die Dokumente ordnungsgemäß vom Krankenhauspersonal ausgefüllt wurden.
Während des Transports soll der Blutbeutel vorschriftsmäßig zwischen zwei Gelkissen liegen. Diese Gelkissen sind notwendig, um einerseits die Temperatur des Nabelschnurblutes konstant zwischen 18 und 26 Grad Celsius zu halten, und anderseits dienen sie neben der Styroporbox als zusätzlicher Schutz vor äußeren Einflüssen.
Der Übernahme folgt eine erste Sichtkontrolle, in welcher die Unversehrtheit des Blutbeutels überprüft wird. Auch auf visuelle Auffälligkeiten hin wird das Nabelschnurblut begutachtet. Im Folgenden wird mittels Infrarotmessgerät die Temperatur des Nabelschnurblutes bestimmt und überprüft, ob der Temperaturfühler, der während des Transports den Wärmegrad des Nabelschnurbluts misst, sich direkt am Blutbeutel befindet. Schließlich werden die Daten dieses Chips ausgewertet.
Sollte dabei festgestellt werden, dass im Verlauf des Transports die zulässige Temperaturspanne von 18 bis 26 Grad Celsius unter- beziehungsweise überschritten wurde, werden zusätzliche Tests am Nabelschnurblut vorgenommen, um so die Qualität der Stammzellen zu gewährleisten. Jeder einzelne Vorgang wird dabei durch die Laboranten dokumentiert.
Weitere Phasen der Nabelschnurblutentnahme:
Nabelschnurblut: Die Prälaborale Phase
Nabelschnurblut-Vorbereitung: Phase II

