Nabelschnurblut – Stammzellquelle für regenerative Medizin
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Obwohl es sich bei der regenerativen Medizin um eine sehr jungen Forschungsbereich der Biomedizin handelt, konnten auf diesem Gebiet bereits beachtliche Erfolge erzielt werden. Der Fokus liegt insbesondere auf der Stammzellforschung und der Entwicklung neuer Methoden, mit denen sich Gewebe- und Zellverbände züchten lassen. Nabelschnurblut als Quelle multipotenter und vor allem junger Stammzellen spielt für die regenerative Medizin dabei eine entscheidende Rolle.
Die regenerative Medizin geht davon aus, dass mit Hilfe der Stammzellen künftig unter anderem Herz- und Nervenerkrankungen, Autoimmunerkrankungen sowie Krebs- und Knochenerkrankungen besser therapiert und geheilt werden können. Trotz ihres jungen Alters kann die regenerative Medizin bereits erste positive Ergebnisse vorweisen. So wurden beispielsweise Stammzellen aus dem Nabelschnurblut erfolgreich zur Heilung von schweren Krebserkrankungen sowie zur Behandlung von Hirnschäden und Diabetes eingesetzt.
Wie bei den meisten neuen und innovativen Forschungsgebieten steht auch die regenerative Medizin einer skeptischen Öffentlichkeit gegenüber. Gerade das negative Bild, welches durch die Erforschung der Stammzellen oder mit der Züchtigung von neuem Zellgewebe bei den Menschen entsteht, ist zumeist einem hohen Informationsdefizit geschuldet. Daher haben es sich verschiedene Institutionen und Organisationen, wie zum Beispiel die Deutsche Gesellschaft für Regenerative Medizin, zur Aufgabe gemacht, die Öffentlichkeit verstärkt über die neusten Entwicklungen zu informieren und sie stärker für Themen wie Nabelschnurblut sowie für die Potenziale der regenerativen Medizin zu sensibilisieren und sie darüber aufzuklären.
Es finden sich immer mehr Seiten im Internet, die die Menschen über Themen wie Nabelschnurblut und über das zukunftsträchtige Forschungsfeld der regenerativen Medizin ausführlich informieren wollen. So hat die oben bereits erwähnte Deutsche Gesellschaft für Regenerative Medizin für diesen Zweck eine Webseite eingerichtet. Hier findet sich neben zahlreichen Hintergrundinformationen zudem ein Glossar], welches die einzelnen Begriffe gut und verständlich erklärt.
