Nabelschnurblut: Die Prälaborale Phase

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Von dem Moment, in dem sich die zukünftigen Eltern für die Einlagerung des Nabelschnurblutes ihres Kindes entschieden haben, gilt es, sich gezielt mit der Prozedur der Blutentnahme auseinanderzusetzen. Sechs Wochen vor dem berechneten Geburtstermin wird ihnen das Nabelschnurblut-Entnahmeset zugesandt, welches die benötigten Utensilien für die Blutentnahme enthält. Dieses Set nehmen die Eltern zum Entbindungstermin mit in die Klinik.


Wenn der Geburtsvorgang abgeschlossen ist, beginnt sofort nach der Abnabelung des Kindes die Entnahme des Blutes aus der Nabelschnur durch geschultes Krankenhauspersonal. Zudem wird der Mutter Blut abgenommen, da dieses zur Untersuchung potenzieller Krankheiten und Infektionen benötigt wird. Diese Informationen sind für die Qualitätsbewertung des Nabelschnurblutes unentbehrlich.


Das Nabelschnurblut-Entnahmeset fungiert zugleich als Transportbox für das Nabelschnurblut auf dem Weg vom Krankenhaus zum Labor des beauftragten Unternehmens. Nachdem das Nabelschnurblut und die mit dem Blut der Mutter gefüllten Monovetten (Röhrchen zur Aufbewahrung von Blut) sorgfältig vom Krankenhauspersonal in der Transportbox verstaut wurden, wird der Kurier gerufen. Er bringt das Päckchen innerhalb von 24 Stunden sicher ins Labor. Von da an durchläuft das Nabelschnurblut einen fest vorgeschriebenen Weg, der im Folgenden beschrieben wird.


Weitere Phasen der Nabelschnurblutentnahme:

Nabelschnurblut-Annahme: Phase I

Nabelschnurblut-Vorbereitung: Phase II

Nabelschnurblut-Aufbereitung: Phase III

Nabelschnurblut-Einlagerung: Phase IV

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