Gesetz in Ohio verabschiedet

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In Ohio wurde ein Gesetz, das sich mit dem Thema Nabelschnurblut beschäftigt, jetzt auch vom Senat von Ohio für "Health, Human Services & Aging Committee" verabschiedet, nachdem es bereits, ebenfalls einstimmig vom Ohio House angenommen wurde. Wenn der Gesetzesentwurf auch vom Gouverneur Ohios gebilligt wird, tritt es landesweit in Kraft.

Das Gesetz H.B. 102 fordert das Gesundheitsministerium Ohios auf, druckfähige Informationen zum Thema Nabelschnurbluteinlagerung und -spende auf seiner Website zu veröffentlichen. Außerdem soll das Gesundheitsministerium das Gesundheitspersonal in Ohios Krankenhäusern und Arztpraxen auffordern, Schwangeren Informationen zum Thema Nabelschnurbluteinlagerung und -spende zur Verfügung stellen.

Das Gesetz wird mit dem Ziel erlassen, Schwangeren aufgrund objektiver Informationen eine fundierte Grundlage für eine Entscheidung für oder gegen eine Einlagerung von Nabelschnurblut zu geben. Die bereitgestellten Informationen beinhalten dabei Fakten zu den medizinischen Prozessen, die bei der Entnahme von Nabelschnurblut beteiligt sind, sowie Informationen zu den medizinischen Risiken der Entnahme für Mutter und Kind. Auch die verschiedenen Möglichkeiten, die eine Mutter hat, das Nabelschnurblut zu verwenden, also entweder es entsorgen zu lassen, es zu spenden oder für private Zwecke einlagern lassen, sollen ausführlich thematisiert werden. Außerdem werden die zukünftigen Einsatzgebiete, Behandlungsmöglichkeiten und Risiken benannt und die Kosten der Entnahme und Einlagerung aufgezeigt.

Mike Gonidakis, der Direktor der Organisation "Ohio Right of Life", ist der Meinung, dass dieses Gesetz eine gute Idee ist, da Nabelschnurblut eine exzellente und moralisch vertretbare Quelle für Stammzellen sei, die ohne Risiko für Mutter und Kind gewonnen werden können. Da dieses Gesetz die öffentliche Aufmerksamkeit für dieses Thema erhöht, wird sich zukünftig die Anzahl und die Diversität der Nabelschnurblutspenden erhöhen. Derzeit werden noch etwa 95 Prozent des Nabelschnurblutes ungenutzt entsorgt. Wenn mehr Nabelschnurblutspenden eingelagert werden können, wird die Anzahl an Patienten, die eine passende Spende erhalten und auf diese Weise bei schweren Krankheiten behandelt werden können, steigen. Zurzeit können mithilfe von Nabelschnurblut bereits über 70 Krankheiten therapiert werden, unter anderem Sichelzellanämie, Leukämie und Lymphknotenerkrankungen.

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