Eigene versus fremde Stammzellen
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Je nach Krankheitsbild werden fremde oder eigene Stammzellen zur Behandlung eingesetzt.
Eigene Stammzellen werden dem Patienten zur Therapie aus dem Knochenmark oder dem Blut entnommen oder man greift auf bei der Geburt eingelagertes Nabelschnurblut zurück. Fremde Stammzellen kommen von bekannten (familiären) oder unbekannten Spendern.
Bei der Therapie mit eigenen Stammzellen kommt es im Gegensatz zum Einsatz von fremden Stammzellen, zu keiner Abstoßungsreaktion durch den Körper. In fast zwei Drittel aller Fälle werden heute eigene Stammzellen zur Therapie verwendet -- insbesondere bei Krebs oder Autoimmunerkrankungen sowie im Rahmen der Regenerativen Medizin. Fremde Stammzellen werden für bestimmte Arten der Leukämie oder bei Blutbildungsstörungen bevorzugt.
